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Heilquelle "Der Große Sprudel"

Schatz aus der Tiefe

Im Jahr 1861 wurde in Bad Neuenahr der „Große Sprudel“ erbohrt, dessen Heilwasser als „ortsgebundenes Heilmittel“ den Weltruf des Bades begründet hat. Bis heute sorgt es als sanftes Heilmittel für tägliches Wohlbefinden.

Durch tektonische Verwerfungen und weitere besondere geologische Gegebenheiten liegt im Wasserreservoir des Großen Sprudels ein hoher Gehalt an natürlich gebundener Kohlensäure vor. Diesem hohen Gehalt an natürlich gebundener Kohlensäure und der Temperatur von 34 Grad Celsius ist es zu verdanken, dass besonders viele Mineralstoffe und Spurenelemente aus den tiefen Gesteinsschichten gelöst werden. So ist das Bad Neuenahrer Heilwasser reich an Natrium, Hydrogencarbonat, Magnesium sowie Naturkohlensäure und Kieselsäure. Aber natürlich enthält es noch etliche weitere wertvolle Mineralien und Spurenelemente.

 

Der Große Sprudel im Kurpark. (c) Achim Meurer

10 Meter hohe Fontäne

Durchaus explosiv war der erste Auftritt des Heilwassers. Als Bohrungen um 1861 nach unterirdischen Quellen im Bereich des heutigen Kurparks erfolgten, erlebten die Arbeiter eine tosende Überraschung: Urplötzlich brachen Massen an Wasser, Steinen und Kohlensäure aus 95 Metern Tiefe: Der „Große Sprudel“ von Bad Neuenahr war entdeckt! Der Gasaustritt der Kohlensäure ist dabei auch heute noch so stark, dass das Wasser in einer etwa 10 Meter hohen Fontäne an die Oberfläche sprudelt. (Aufgrund flutbedingter Umbauarbeiten derzeit leider nicht erlebbar)

Trinkbrunnen

Das für therapeutische Trinkkuren zugelassene und staatlich anerkannte Heilwasser kann vor Ort im Kurpark an Trinkbrunnen genossen werden. (flutbedingt derzeit leider nicht verfügbar)